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Kuba on a budget – Spartipps für eure Reise

by Chris

Wir wären natürlich nicht wir, wenn wir nicht ein paar Tipps für euch parat hätten, wie ihr eine Reise nach Kuba mit einem begrenztem Budget meistert. Denn Kuba ist als Reiseland nicht besonders billig und ihr könnt hier ohne Probleme einiges an Geld loswerden. Vor allem, wenn ihr erst einmal als Deutsche identifiziert seid, denn diese gelten in Kuba als sehr reich und obendrein auch noch bereit, jeden noch so abstrusen Preis zu zahlen.

Jeder Preis kann verhandelt werden

Dies bringt uns auch gleich zu unserem ersten Tipp. Akzeptiert nie, also wirklich niemals den ersten Preis, der euch genannt wird, so lange er nicht auf einer gedruckten Speisekarte oder Preisliste steht (und auch dann ist eine gesunde Portion Menschenverstand angesagt). Den Vielreisenden unter euch werden wir hiermit sicherlich nichts neues erzählen, aber um euer Budget zu schonen, ist dies in Kuba einfach immens wichtig. Leider gibt es scheinbar eine Menge Touristen, die unreflektiert jeden genannten Preis zu zahlen gewillt sind. Wäre ich ein Kubaner, würde ich also auch versuchen, den Touristen so viel Geld wie möglich aus der Tasche zu ziehen. Alleine bei unseren Casas konnten wir durch gar nicht mal so harte Verhandlungen über 20 % unseres Budgets für Übernachtungen sparen.

Zeichen für eine Casa. Ideal für Reisen mit kleinem Budget.

An dem blauen Anker erkennt ihr eine offizielle Casa.

Lasst euch weder zu Casas noch zu Restaurants führen

Klingt zunächst etwas komisch, aber viele andere Reisende, die wir getroffen haben, war dieses Phänomen nicht wirklich bewusst. Wenn ihr durch Kuba unterwegs seid, wird euch auffallen, dass euch ständig irgendwelche Geschäftemacher etwas verkaufen wollen. Oft sind dies Casas und Paladares (private Restaurants). Der Grund sind die enorm lukrativen Provisionen, die bei einem erfolgreichen Abschluss eingestrichen werden. Pro Übernachtung oder vermitteltem Essen sind dies 5 CUC (also ca. 5 Euro). Eine ganze Menge Geld in einem Land, in dem der durchschnittliche Verdienst bei knapp unter 30 Euro im Monat liegt. Es mag sich also nett anhören, wenn ein freundlicher Kubaner euch ein super Restaurant oder eine spottbillige Casa zeigen möchte, aber letztlich wird euer Budget darunter leiden. Denn die Provision wird (unbemerkt) auf euren Preis aufgeschlagen. Bei 20 Übernachtungen sind dies stolze 100 Euro für einen 3-wöchigen Urlaub in Kuba.

Auf dem Weg zum Castillo und nicht zu einer Casa oder einem Paladar.

Auf dem Weg zum Castillo und nicht zu einer Casa oder einem Paladar.

Frühstückt lieber auf der Straße

Der nachfolgende Tipp ist sicher nicht für jedermann geeignet, aber auf unser Budget hat er sich absolut positiv ausgewirkt. In jeder Casa wird euch ein oftmals sehr üppiges Frühstück angeboten werden. Doch dieses Frühstück hat auch seinen Preis; normalerweise irgendwas zwischen drei bis sieben Euro pro Person. Eine ganze Menge Geld wie wir finden. Für einen Bruchteil des Geldes könnt ihr nämlich einfach an fast jeder beliebigen Straßenecke frühstücken. Ein Kaffee kostet in der Regel umgerechnet ca. 4 Cent. Ein belegtes Brötchen bekommt ihr ab 15 Cent und in der Deluxeversion kostet ein wirklich großes Brot mit Rührei und Chorizo gerade mal 60 Cent. Bei entsprechendem Verhandlungsgeschick kostet eine Mango ebenfalls nicht mehr als 4 Cent und eine Ananas bekommt ihr für ca. 20 Cent. Wenn ihr dann noch ein Taschenmesser dabei habt, habt ihr ein wirklich umfangreiches und ausgewogenes Frühstück für sehr kleines Geld. Natürlich ist hierfür etwas Zeit erforderlich, aber wir haben für ein gemeinsames Frühstück nie mehr als einen Euro ausgegeben.

Eine für Kuba typische Preistafel an einer Cafeteria. Das Essen hier schont definitiv das Budget.

Die Preise sind in CUP angegeben. Zur Unterscheidung der beiden Währungen.

Testet die vielen kleinen Essensstände

Zum Mittagessen oder für den kleinen Snack zwischendurch muss es ja nicht immer gleich das nobelste Restaurant sein. Eigentlich gibt es überall die sog. Peso-Pizza, die normalerweise um die 20 Cent kostet. Viel mehr als etwas Teig ist das zwar nicht, aber dafür macht sie ordentlich satt. Versucht auch ruhig mal einen Perro Caliente (heißer Hund oder auch als Hot Dog bekannt), aber besser nicht in Baracoa. Grundsätzlich gibt es relativ viele Möglichkeiten für eine kleine Mahlzeit in Kuba. Als Faustregel könnt ihr euch sehr gut an den Einheimischen orientieren, denn diese werden dort essen, wo es auch wirklich gut ist und euer Budget wird nicht zu stark strapaziert.

Chris isst auf diesem Bild Peso Pizza in Kuba. Da freut sich das Budget.

Leckere Peso Pizza

Fragt vorher nach dem Preis

Auch dieser Tipp sollte den erfahrenen Reisenden unter euch bekannt sein. Trotzdem möchten wir es noch einmal explizit erwähnen: Wenn ihr euch nicht sicher seid oder der Preis nicht sofort ersichtlich ist, fragt vorher danach! Euer Budget wird es euch danken. Im Regelfall sollte es zwar auch noch möglich sein, die viel zu teure Mango nicht zu kaufen, wenn der Verkäufer mal wieder einen Fantasiepreis verlangt, aber ihr erspart euch auf jeden Fall eine Menge Ärger. Im Restaurant könnte dies nach verzehrtem Essen allerdings schon schwieriger werden. Und ihr könnt uns glauben, dass diese Fantasiepreise in Kuba häufiger aufgerufen werden, als man sich vorstellen kann.


Gruppenreise nach Kuba

Wenn du Kuba gerne besuchen möchtest, aber noch nicht weiß, wo du mit der Planung anfangen sollst, ist eine organisierte Gruppenreise mit BackpackerPack* eine gute Möglichkeit für dich, um Land und Leute kennenzulernen.

Für 699 Euro bist du 8 Tage lang durch Kuba unterwegs und musst dir keine Gedanken um die Organisation machen. Im Preis innbegriffen sind die Übernachtungen, alle Transporte und Aktivitäten sowie ein erfahrener Tourguide.

Hier* kannst du mehr über die 8-tägige Reise durch Kuba erfahren.


Achtet auf euer Wechselgeld

Leider versuchen die Kubaner Touristen sehr häufig beim Wechselgeld zu betrügen. Oftmals werden einfach falsche Beträge ausgehändigt. Zählt daher euer Kleingeld immer umgehend nach Erhalt und lasst euch hierfür so viel Zeit wie nötig. Noch komplizierter wird dies übrigens durch die zwei verschiedenen Währungen. Macht euch also so schnell wie möglich mit diesen vertraut. Denn die beiden parallelen Währungen eröffnen natürlich einiges an Betrugsmöglichkeiten. Durch falsches Wechselgeld kann euer Budget nämlich schneller schrumpfen, als euch lieb ist.

Kauft lieber große Wasserkanister

Wir haben in Kuba die unterschiedlichsten Preise für eine 1,5 Liter Wasserflasche gesehen. Und zwar reichte die Spanne von 0,70 CUC bis hin zu 2 CUC. Für einen 5 Liter Wasserkanister haben wir wiederum nur einen einheitlichen Preis gesehen. Und zwar für 1,90 CUC. Wem diese Kanister zu unhandlich sind, der kann das Wasser einfach in kleinere Flaschen umfüllen. Wir haben sogar einen solchen Kanister auf den El Yunque geschleppt. Würden wir aber auch nicht nochmal machen.

Wenn ihr weitere Spartipps für eine Reise nach Kuba mit kleinem Budget habt, freuen wir uns sehr darüber in unseren Kommentaren. Natürlich versuchen wir dort auch eure Fragen bestmöglich zu beantworten.


Hinweis: Hierbei handelt es sich um einen Werbelink, d.h. wir erhalten eine Provision, wenn du über diesen Link etwas kaufst. An deinem Preis ändert sich dadurch nichts und du unterstützt uns bei unserer Arbeit an Worldonabudget. Ganz lieben Dank dafür! Hier kannst du mehr erfahren.

Zusammenfassung
Kuba on a budget - Spartipps für eure Reise
Artikelname
Kuba on a budget - Spartipps für eure Reise
Beschreibung
Wir haben einige Tipps für euch, wie ihr Kuba als Reiseland mit einem geringen Budget meistern könnt. Denn Kuba ist nicht ganz billig.
Autor
Erschienen auf
Worldonabudget
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2 comments

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Nina 8. Oktober 2016 - 20:01

Hey Ho, ein toller Bericht und ich mag eure Art zu schreiben. Werde definitiv wieder reinschauen! Vg, Nina

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Marie
Marie 9. Oktober 2016 - 1:55

Huhu Nina,

vielen Dank für dein nettes Feedback! Freut uns sehr, dass es dir gefällt.

Liebe Grüße

Chris und Marie

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