Home Philippinen Allgemeines zu den Philippinen (Teil 1/5)

Allgemeines zu den Philippinen (Teil 1/5)

by Chris

Heute möchte ich euch mal etwas Abwechslung zu meiner bisherigen Reisevorbereitung bieten und mit dem ersten Teil meiner Reihe zu den Philippinen beginnen. Gemeinsam mit meiner Freundin habe ich dieses atemberaubende Inselparadies Ende letzten Jahres für insgesamt drei Wochen besucht. Garten der Unterkunft auf SiargaoEine Rundreise im klassischen Sinne ist nicht möglich, da die Philippinen aus 7107 Inseln bestehen. Aufgrund guter Flug- und Fährverbindungen ist das Land trotzdem vergleichsweise leicht zu bereisen. Die Philippinen lassen sich in vier verschiedene Klimatypen mit unterschiedlichen Regen- und Trockenzeiten einordnen – daher ist eine Empfehlung für die beste Reisezeit schwierig und vielleicht sogar überflüssig. Durch das überall subtropisch bis tropische Klima kann der eine oder andere Regenschauer nämlich auch sehr erfrischend sein.

Anreise und unsere Reiseroute

Die Reiseroute (Cebu - Siargao - Bohol - Dumaguete - Apo Island - Siquijor - Cebu)Wir haben relativ günstige Flüge mit Cathay Pacific für 470 € pro Person von Düsseldorf nach Cebu über die Urlaubspiraten gefunden. Dabei hat sich die Anreise nach Cebu als echter Glücksgriff erwiesen, da Cebu ziemlich mittig liegt und viele weitere Ziele nur über Cebu erreicht werden können. Die andere und weitaus häufigere Anreisemöglichkeit ist über die Hauptstadt Manila im Norden. Nach einem Tag Akklimatisation in Cebu und viel Schlaf gegen den Jetlag sind wir mit Cebu Pacific nach Siargao geflogen. Nach einem 5-tägigen Aufenthalt sind wir weiter nach Bohol, wo wir unsere Unterkunft auf der vorgelagerten Insel Panglao in der Nähe des bei Touristen sehr beliebten Alona Beach hatten. Im Anschluss sind wir über Dumaguete nach Apo Island, um dort mit Schildkröten zu schnorcheln. Zum Abschluss haben wir den Urlaub auf Siquijor ausklingen lassen, das bei der Bevölkerung vor allem für schwarze Magie bekannt ist, bevor wir die letzten beiden Nächte vor unserem Abflug in Cebu verbrachten.

Fortbewegung auf den Philippinen

Die Fortbewegung zwischen den Inseln läuft vor allem über Flugzeuge sowie Fähren. Allerdings gibt es auch Busverbindungen, die ebenfalls Fähren zur Überbrückung von Inseln nutzen, und die meist günstiger als direkte Fährverbindungen sind, weil große Strecken der Reise über Land zurückgelegt werden. Auf den Inseln gibt es entweder Busse oder die auf den Philippinen sehr beliebten Jeepneys (zu Kleinbussen umgebaute amerikanische Jeeps, die von den Amerikanern nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zurückgelassen wurden) als öffentliche Verkehrsmittel. Fortbewegungsmittel auf dem Wasser: die BancaFür etwas mehr Geld kannst du dir ein Tricycle oder sogar ein Metered Taxi holen. Dabei nicht vergessen den Preis vorher auszuhandeln oder auf die Einschaltung des Taximeters zu bestehen. Es gibt übrigens weiße und gelbe Taxen, wobei die gelben etwas teurer sind (der Preis steht immer außen am Fahrzeug). Zur Erkundung der einzelnen Inseln kann ich die Miete eines Rollers sehr empfehlen. Zum einen sind die Kosten mit 6 -8 € pro Tag gering, und zum anderen bietet sich hierdurch die größtmögliche Flexibilität. Abseits der Städte ist das Verkehrsaufkommen außerdem relativ gering und herumstreunende Hunde und Katzen sind das größte Risiko im Straßenverkehr.


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Mein Fazit

Solltest du also noch auf der Suche nach deinem nächsten Reiseziel sein, kann ich dir die Philippinen sehr ans Herz legen. Aufgrund der beeindruckenden Vielfalt des Inselsstaats wird hier für jeden etwas geboten, obwohl das Land touristisch noch nicht so überlaufen scheint. Die Einwohner habe ich als unglaublich freundlich, aufgeschlossen und hilfsbereit wahrgenommen, die zudem ein gutes Englisch sprechen. Dadurch ist es einfach mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen und mehr über das alltägliche Leben zu erfahren.

Sonnenuntergang von unserem Balkon auf Apo IslandDer Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass das Essen nicht besonders abwechslungsreich ist und häufig aus gegrilltem Fleisch und Reis ohne Soße besteht, wobei sich Nationalgerichte wie Chicken Adobo nicht verstecken brauchen und unbedingt probiert werden sollten. Und auch die teils sehr westliche Orientierung und das zahlreiche Antreffen offensichtlicher Sextouristen habe ich störend empfunden. Trotz der genannten Kritikpunkte habe ich den Urlaub sehr genossen und werde die Philippinen bei Gelegenheit bestimmt wieder besuchen.

Teil 2/5: Surferparadies Siargao

Teil 3/5: Sightseeing auf Bohol

Teil 4/5: Mit Schildkröten vor Apo Island schnorcheln

Teil 5/5: Schwarze Magie auf Siquijor


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Zusammenfassung
Allgemeines zu den Philippinen (Teil 1/5)
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Allgemeines zu den Philippinen (Teil 1/5)
Beschreibung
Im November 2015 waren wir gemeinsam auf den Philippinen. Erfahre mehr zu unserer Route sowie den klassischen Fortbewegungsmitteln.
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2 comments

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Christina 31. August 2016 - 3:06

Danke für das Teilen eurer Route! Wir werden von Australien aus zwar wenn dann erst nächstes Jahr rüber fliegen aber es macht mir jetzt schon Spaß, mögliche Reise-Routen heraus zu suchen!

LG Christina

Reply
Chris
Chris 31. August 2016 - 22:09

Hallo Christina,

sehr gerne! Die Philippinen sind auch so toll. Wir wollen auf jeden Fall nochmal wieder kommen und das am besten in gar nicht mal so langer Zeit 🙂 Ich wünsche dir noch viel Spaß in Australien!

Liebe Grüße
Chris

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