Home Die große Reise Streetfood in Nicaragua

Streetfood in Nicaragua

by Marie

Nachdem wir über León schon einen eigenen Foodie Guide erstellt haben mit einem Mix aus Staßensnacks und internationalen Restaurants, wollen wir dir hier unsere Favoriten des Streetfood in Nicaragua vorstellen.

Straßenstand El Gordito in Nicaragua verkauft das leckerste Vigoron


Streetfood in Nicaragua #1 – Gallo Pinto

Nichts führt an Gallo Pinto vorbei! Simpler Reis mit Bohnen, den wir aber lieben gelernt haben. In Nicaragua bekommt der zentralamerikanische Klassiker nochmal eine extra Nuance an Cremigkeit.


Streetfood in Nicaragua #2 – Quesillos

Ein einfacher Snack für zwischendurch, der es in sich hat! Für 15 bis 25 Cordoba (~ 50 – 80 ct) erhält man eine Tortilla mit einer Scheibe Käse darauf, eine Salsa aus Zwiebeln und ordentlich Crema. Dies alles standesgemäß verpackt in einer Plastiktüte. Gar nicht so leicht die Quesillos zu essen ohne sich einzusauen. Ein Muss für jeden Käse und Zwiebelliebhaber! Wo es die besten Quesillos des Landes gibt, ist ein Wettkampf zwischen Granada und León. Wenn du die wohl berühmtesten und viel besungenen Quesillos in Leóns probieren willst, wirf mal einen Blick hier rein.


Streetfood in Nicaragua #3 – Vigorón

Streetfood in Nicaragua. Vigoron ist ein typisches Essen in NicaraguaYuca-Wurzel, Krautsalat und meistens mariniertes Schweinefleisch werden in einem Bananenblatt serviert. Neben dem Geschmack gefällt mir besonders auch die ökologische Verpackung! Das Gericht ist sehr nahrhaft und macht ordentlich satt. Am Parque Central bei El Gordito, was übersetzt so viel bedeutet wie „Das Dickerchen“, gibt es laut unserem Gastgeber in Granada die Leckersten. Uns hats auf jeden Fall geschmeckt!


Streetfood in Nicaragua #4 – Nacatamales

Leckersten Nacatamales in Leon Nicaragua StreetfoodEbenfalls in einem Bananenblatt befindet sich eine Masse aus Mais und je nachdem, wo man die Nacatamales kauft, diverse Zutaten wie unter anderem Kartoffeln, Rosinen und Fleisch. Nacatamales werden typischerweise nur am Wochenende verkauft und gegessen. Wir erlebten sie als eine Deluxeversion der Tamales, die wir in Guatemala kennengelernt haben. Die Nacatamales unserer Nachbarin in León waren gigantisch und der Geschmack göttlich!

Füllung der Nacatamales in Nicaragua. Ein typischer Straßensnack


Streetfood in Nicaragua #5 – Asados

Bekommt man eigentlich überall. An kleinen Verkaufsständen und auf dem Markt. Ein vollständiges Asado besteht meistens aus gegrilltem Fleisch, Krautsalat, Gallo Pinto sowie Tostones (frittierten Kochbananen) oder Tortilla. Meistens kostet ein Berg voll Essen nicht mehr als zwei Euro. Wer die Augen offen hält, kann immer wieder aufgebaute Grills am Straßenrand ausfindig machen, die die verschiedensten Asados verkaufen. Die dickste Portion bekamen wir in San Juan del Sur gegenüber des Hostels Surfing Donkey.

Asados aus Nicaragua ein typisches Streetfood bestehend aus Krautsalat, gegrilltem Fleisch und Kochbananen


Streetfood in Nicaragua – die Besonderheiten

Wir waren von der meist ausgezeichneten Qualität und den verrückt günstigen Preisen total begeistert. Auch bietet das Streetfood in Nicaragua ausgefallenere und ausgefeiltere Geschmackskompositionen an, als wir diese in den anderen Ländern Zentralamerikas erlebt haben und auch die allgegenwärtigen Klassiker der zentralamerikanischen Küche wird man nicht vermissen.


 Konntest du schon einmal Streetfood in Nicaragua kosten und wie hat es dir geschmeckt? Oder was würdest du gerne mal probieren? Verrate es uns doch in den Kommentaren! 

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Zusammenfassung
Streetfood in Nicaragua
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Streetfood in Nicaragua
Beschreibung
Das Streetfood in Nicaragua ist erstaunlich ausgefeilt und abwechslungsreich. Unsere Streetfood Highlights und Tipps wo es das leckerste Straßenessen gibt.
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Worldonabudget
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6 comments

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Christin 3. Dezember 2016 - 15:23

Au ja! Das Street Food in Lateinamerika und gerade auch in Nicaragua ist eine Wucht. Ich freue mich auch immer, wenn ich leckeres Essen für wenig Geld bekomme. Ich stehe ja total auf diese Bananen, die ihr auch mit fotografiert habt.
Lasst es euch mal weiterhin schmecken!
In Kolumbien warten Arepas auf euch – die können auch was 🙂
Schöne Grüße aus Chile,
Christin

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Marie
Marie 3. Dezember 2016 - 16:11

Die finden wir auch mega lecker! Findet man echt fast überall hier unter diversen Namen 😀 Wir freuen uns schon tierisch auf Kolumbien. Jetzt auch aufs Essen. Ab dem 19.12. können wir uns da dann auch durchfuttern.

Liebe Grüße und weiterhin eine grandiose Reise 🙂
Marie

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Katrin 18. August 2017 - 15:29

Ich lese weiter fleißig eure Berichte und recherchiere über Nicaragua. Euer Foodguide klingt köstlich!!! Allerdings las ich schon öfter, dass viele in Nicaragua Probleme hinsichtlich der Lebensmittel-Hygiene hatten und sich etwas gefangen haben, oft beim Streetfood. Und wohl auch eher auf Ometepe als in den Städten… Wie sind da Eure Erfahrungen? Es wäre ja echt schade, wenn man von 4 Wochen eine flach liegt, das versuchen wir natürlich zu vermeiden. Aber wir wollen ja auch nicht zu ängstlich werden und gerne die regionale Küche ausprobieren. Habt Ihr ohne Probleme aufgeschnittenes Obst und Salat gegessen? Davon wird ja meist abgeraten…
Liebe Grüße, Katrin

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Marie
Marie 19. August 2017 - 23:21

Liebe Katrin,

in Nicaragua hatten wir keine Probleme mit dem Essen. Auf der Isla Ometepe haben wir viel selbst gekocht und glaube ich gar kein Streetfood gegessen. Als Restaurant auf der Insel kann ich dir „El Zopilote“ empfehlen. Eine organische Farm mit leckerem Essen und auch frischen Smoothies, Obst und Gemüse.

Ansonsten haben wir auch Obst, Salat und Smoothies sowie Streetfood ziemlich überall gegessen und hatten nie Probleme. Jedoch sollte ich erwähnen, dass wir in Nicaragua bereits mehr als fünf Monate unterwegs waren und unsere Mägen vermutlich ziemlich abgehärtet waren.

Nicaragua war kulinarisch im Vergleich zu den anderen Ländern ein echtes Highlight und verdammt günstig 😉 Wenn es euch nach León verschlägt, kannst du hier (https://worldonabudget.de/essen-in-leon-foodieguide/) richtig leckere Restaurants finden, die ich alle (vielleicht bis auf den Markt) als unbedenklich einstufen würde.

Viel Spaß in Nicaragua 🙂
Hoffe, ich konnte dir damit etwas weiterhelfen!

Liebe Grüße
Marie

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Katrin 20. August 2017 - 13:23

Hallo Marie,
super, das hilft sehr! Danke für die Tipps. Es macht bestimmt einen Unterschied, ob sich die Mägen nach einigen Monaten an das Essen gewöhnt haben oder man frisch aus Deutschland einfliegt, Aber man kann sich dann ja rantasten, Experimente eher in Restaurants austesten, und sich kulinarisch erst ab einer gewissen Zeit an Märkte oder Streetfood rantrauen. Ansonsten liebe ich Märkte auch einfach vom Ambiente.
Als wir in Costa Rica waren, hatte ich auch erst etwas Sorge wegen des Essens, weil ich leider wirklich relativ empfindlich am Magen bin. Direkt am ersten Tag sind wir in Alajuela auf einen Bauern-Markt gegangen, der nicht sehr touristisch war. Überall wurde uns Obst zum Probieren angeboten. Als ich mich umdrehte, biss mein Mann gerade herzhaft in ein Stück Melone. Erst ging innerlich der Film ab, dann dachte ich: „so what“. und tat es ihm gleich. Es waren halt auch alle so nett zu uns, da wollten wir nicht unhöflich sein 😉 Und – alles gut gegangen! Man entscheidet vermutlich am besten spontan. Selbst kochen ist natürlich auch super. Das ist ein guter Plan für Ometepe.
Liebe Grüße
Katrin

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Marie
Marie 22. August 2017 - 17:11

Liebe Katrin,

das klingt doch nach einem guten Plan! Im Endeffekt sollte man nicht zu viel Angst vor dem Essen haben, denn dann verpasst man was. Chris und ich haben uns auch die schlimmste Magenverstimmung in einem Restaurant in Guatemala eingefangen, das die besten Bewertungen bei Tripadvisor hatte. Mit dem Essen von Märkten und Streetfood hatten wir hingegen keine Probleme 😀

Den Früchten in Zentralamerika konnte ich auch nie widerstehen! Die sind einfach viel leckerer als hier 😉 Wie gut, dass du über deinen Schatten gesprungen bist und alles gut ging. Wäre nämlich schade um die leckere Melone 😀

Wenn ihr selbst kochen wollt, kann ich dir wärmstens unser Airbnb auf der Isla Ometepe empfehlen. Giovanny und seine Familie waren richtig freundlich und wir wurden liebevoll umsorgt. Die Mutter des Hauses hat uns sogar mit Suppe verköstigt 😀 Das Airbnb haben wir in diesem Artikel verlinkt: https://worldonabudget.de/zwei-vulkane-isla-de-ometepe/.

Liebe Grüße

Marie

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