Ist Autofahren in Mexiko gefährlich? (+ Erfahrungen korrupte Polizei)

Veröffentlicht am 14.02.2026

Vor meiner fünften Reise nach Mexiko war ich ziemlich nervös. Denn eine Frage schwirrte in meinem Kopf herum: Ist Autofahren in Mexiko nicht viel zu gefährlich?

 

Im Vorfeld hatte ich zahlreiche Horror-Geschichten im Internet gelesen. Marie schwärmte aber auch immer von ihren eigenen Roadtrips durch Mexiko. Viele Orte hätte sie ohne Auto nie kennengelernt.

 

In diesem Artikel berichte ich von unseren ehrlichen Erfahrungen. Außerdem haben wir unsere Community gefragt, ob sie Probleme mit der Polizei in Mexiko hatten. Spoiler: Da sind einige unschöne Erlebnisse dabei.

Chris steht neben dem Mietwagen und denkt darüber nach, ob das Autofahren in Mexiko gefährlich ist

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Chris war schon fünf Mal in Mexiko, aber beim letzten Besuch ist er dort das erste Mal ins Auto gestiegen. Wovor er im Vorfeld Angst hatte und wie er es vor Ort erlebt hat, verrät er dir in seinem Bericht. Mehr über Christian Hergesell >>

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Trotzdem bekommen wir nicht jede Änderung sofort mit. Bitte schreibe uns einen Kommentar oder eine Nachricht bei Instagram, falls sich etwas geändert hat. Wir aktualisieren die Info dann für alle.

Ist Autofahren in Mexiko gefährlich?

Die kurze Antwort: Es kommt darauf an!

 

Und zwar vor allem auf die Region, in der du unterwegs bist. Marie hat schon einige Roadtrips rund um Mexico City unternommen und es ist nie etwas passiert.

 

Du solltest dich immer vor deiner Reise beim Auswärtigen Amt informieren. Die Sicherheitshinweise werden regelmäßig aktualisiert. Teilweise klingen die super extrem, aber beziehen sich immer konkret auf eine Region (manchmal wird sogar vor einzelnen Straßen gewarnt).

Unser Mietwagen zu den Grutas de Tolantongo in Mexiko.

Als wir Anfang des Jahres unsere Freunde in Mexico City besucht haben und einen Ausflug in die Silberstadt Taxco machen wollten, war das nicht möglich. Die Gefahr von Überfällen war so groß, dass die Strecke einfach gesperrt wurde.

 

Stattdessen sind wir nach Puebla gefahren, aber steckten auf dem Rückweg auf einer Kreuzung in Iztapalapa fest (einem der schlechtesten Stadtteile von Mexico City). Selbst unsere mexikanischen Freunde wurden nervös, aber zum Glück kamen wir nach einiger Wartezeit endlich weiter.

Ausblick auf die Altstadt von Puebla de Zaragoza in Mexiko von der Dachterrasse des Museo Amaro.

Unsere Erfahrung zum Autofahren in Mexiko nach über 2000 Kilometern

Als wir unseren Mietwagen in Mérida abholen wollten, wurden wir mit „euer Auto ist nicht da“ begrüßt.

 

Zum Glück ging es dann aber doch sehr flott und circa 30 Minuten später saßen wir in unserem Mietwagen. An das Fahren hatte ich mich recht schnell gewöhnt, bis wir im Dunkeln in den Feierabendverkehr gerieten.

 

Denn die Autos überholten uns von allen Seiten. Und wie ich in den übervollen Kreisverkehr reinkommen sollte, war mir auch nicht klar.

 

Letztlich ist das aber alles halb so wild, wenn man sich einmal an den Verkehr gewöhnt hat. Genauso wie die zahlreichen Betrugsmaschen an den Tankstellen. Die erkläre ich dir aber weiter unten im Detail.

Selfie von Marie und Chris beim Autofahren in Mexiko

Echte Erfahrungen unserer Community zu korrupter Polizei

Wir waren über drei Wochen mit dem Mietwagen auf der Yucatán-Halbinsel unterwegs und hatten keinen einzigen Kontakt mit der Polizei. Auch Marie wurde bei ihren zahlreichen Roadtrips ab Mexico City noch nie angehalten.

 

Aber wir kennen die zahlreichen Horror-Stories (aus dem Internet) und haben daher bei unserer Community nachgefragt, um echte Erfahrungen von Menschen zu hören:

 

26,4 % haben bei ihrer Reise mit dem Mietwagen in Mexiko Probleme mit der Polizei gehabt!

Ein Kreisdiagramm zur Frage, ob unsere Instagram Follower schon Probleme mit der Polizei beim Autofahren in Mexiko hatten. 26,4 % haben Ja gesagt, während 73,4 % nein gesagt haben.

Was passiert bei einer Polizeikontrolle in Mexiko?

Also haben wir nochmal genauer nachgefragt, was genau passiert ist und einige der Rückmeldungen haben uns echt geschockt. Gemeinsam haben sie alle, dass kein Vergehen vorlag.

 

Sophie hat uns berichtet, dass sie sofort nach ihrer Ankunft in Mexiko angeblich ein Stoppschild auf der Autobahn überfahren hätte. Nach Zahlung von 200 Euro durfte sie weiterfahren. Sophie hat betont, dass sie nicht bedroht wurde, aber alleine Präsenz der Waffen ein ungutes Gefühl bei ihr auslöste.

"Die hatten halt eine Waffe und deshalb haben wir alles gegeben, was wir hatten."

Eine Leserin (die gerne anonym bleiben möchte) wurde auf dem Weg zum Flughafen angehalten und die Polizei hat ihren Zeitdruck ausgenutzt. Immerhin konnte sie die „Strafe“ von 300 Euro auf circa 150 Euro runterhandeln.

 

Unser Freund Tobi geriet auch auf der Autobahn in eine Kontrolle. Angeblich wäre er zu schnell gewesen. 

"Die Polizei konnte uns das auch nicht nachweisen und auch die Strafe war weder transparent noch stand sie fest und war verhandelbar. Ein offizielles Schriftstück gab es nicht. Wir haben gesagt, dass wir nur 25 Dollar haben und das wurde akzeptiert."

Zwei Polizisten in Merida stehen an einer Straße, während ein Auto vorbeifährt

Was sind die Gründe für eine Kontrolle durch die Polizei in Mexiko?

Unsere Leserin Laura ist viel in Mexiko unterwegs und wurde bereits zwei Mal in Mexico City zu einer Geldzahlung genötigt. Beim zweiten Mal musste sie 100 US-Dollar zahlen, weil der Beifahrer Google Maps benutzt hat (was angeblich nur auf dem Rücksitz erlaubt wäre).

"Obwohl wir es noch versucht haben auszusitzen bzw. zu verhandeln. Aber da war nichts zu machen und schwer bewaffnet waren sie auch."

Vanessa hat uns berichtet, dass sie angehalten wurde, weil sie angeblich fast eine Fußgängerin überfahren hätte. Dem Polizist reichte das Geld nicht, was sie im Portmonnaie hatte, also begann er das Auto nach mehr zu durchsuchen. 

"Wir haben das alles so lange herausgezögert, dass plötzlich ein Wagen vom Militär kam und dann haben sie Angst bekommen und meinten, wir sollen schnell weiterfahren."

Wie verhält man sich am besten bei einer Polizeikontrolle?

Wir konnten kein Muster erkennen, wie du dich am besten bei einer Polizeikontrolle verhältst. Grundsätzlich solltest du ruhig bleiben und dich nicht einschüchtern lassen.

 

Das ist natürlich nicht ganz easy, wenn du schwerbewaffneter Polizei gegenüberstehst. Manchmal kann es helfen, darauf zu bestehen, mit zur Polizeistation zu kommen oder zu verhandeln.

"Polizei meinte, wir müssen sofort bezahlen. Wollten dann zur Polizeistation - angeblich wäre die geschlossen. Wir sagten dann, wir hätten nur 10 Dollar Bargeld dabei - die haben sie dann genommen und wir durften weiterfahren."

Johanna ist auch in eine Polizeikontrolle geraten und ihr wurde sogar mit Handschellen und Gefängnis gedroht. 

"Wir haben uns dumm gestellt und so getan als, ob wir ihn nicht verstehen und kein Spanisch können und er konnte zum Glück kein Englisch, daher hat er nach einer Weile genervt aufgegeben und uns weiterfahren lassen."

Unser Extra-Tipp: Bei unserer Recherche sind wir auf ein YouTube Video gestoßen, in dem ein US-Amerikaner (der nach Mexiko ausgewandert ist) erklärt, wie er sich immer bei Polizeikontrollen verhält.
Polizeiauto in Merida, Mexiko bekämpft die Kriminalität in der Stadt.

Es geht aber noch krasser

Alina sollte nicht nur Geld bezahlen, sondern gleich ihren Führerschein abgeben. Am nächsten Tag könne sie ihn bei einer dubiosen Adresse abholen. 

"Wir sind wahrscheinlich rausgekommen, weil wir ihnen gesagt haben, dass wir das natürlich grundsätzlich respektieren, uns aber gerne versichern würden, dass es sich tatsächlich um Polizei handelt. Deswegen haben wir vorgeschlagen, dass wir mit unserem Handy einmal die Polizeinummer wählen, um uns rückzuversichern. Da wurden sie ganz schnell und haben uns fahren lassen."

Der Ehemann einer unserer Leserinnen (die gerne anonym bleiben möchte) ist Mexikaner und wurde gemeinsam mit Freunden von der Polizei kontrolliert. Sie wurden dann mit zur Wache genommen und erst nach Zahlung von circa 700 Euro wieder gehen gelassen.

Es gibt aber auch ehrliche Polizisten in Mexiko

Ganz ehrlich: Wir waren ziemlich geschockt, als wir die zahlreichen Nachrichten bekommen haben. Deswegen möchten wir ganz explizit erwähnen, dass 73,6 % aller Umfrageteilnehmer keine Probleme mit der Polizei hatten. 

 

Ganz im Gegenteil hat Tanja uns berichtet, dass sie zwischen Tulum und Valladolid in eine Polizeikontrolle geraten ist. Der Polizist wollte nur wissen, aus welchem Land sie kommt, hat auf die Rückbank geschaut und dann durfte sie weiterfahren.

 

Vera und Michael waren schon zwei Mal längere Zeit in Mexiko unterwegs und haben ausschließlich positive Erfahrungen mit der Polizei gesammelt.

"Freundlich, hilfsbereit, haben uns den Weg erklärt."

Und auch unser Leser Koni hat uns berichtet, dass er gleich drei Mal in einer Polizeikontrolle in Mexiko war. Die Polizisten waren aber immer freundlich, haben sich teilweise mit Namen vorgestellt und nach der Ausweiskontrolle durfte er jedes Mal ohne Probleme weiterfahren.

 

Du siehst, die Erfahrungen aus unserer Community sind gemischt. Es besteht durchaus das Risiko, in einer Polizeikontrolle ohne Grund bezahlen zu müssen. Allerdings hatte die überwiegende Mehrheit keine Probleme mit der Polizei. 

 

Wir sind selbst sehr froh, dass wir uns für einen Mietwagen entschieden haben, da wir sonst viele Ecken der Yucatán-Halbinsel nur schwierig oder gar nicht erreicht hätten.

Der Hauptplatz in Valladolid mit viel Verkehr und einem Polizeiauto

Unser digitaler Yucatán Reiseführer

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Seit 2016 zieht es uns immer wieder nach Mexiko. All unsere Erfahrungen haben wir in einem digitalen Reiseführer mit interaktivem Routenplaner gebündelt.

 

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Unser größtes Problem hatten wir noch vor der Anreise

Normalerweise buchen wir Autos auf unseren Reisen bei Billiger-Mietwagen. Das machen wir schon seit mehr als 10 Jahren und hatten damit noch nie ein Problem.

 

Vor Mexiko habe ich aber tagelang recherchiert, denn ich bin recht schnell auf ein Problem gestoßen: Wir wollten unseren Mietwagen nämlich in Mérida ausleihen und in Tulum zurückgeben.

 

Aber die Versicherungsbedingungen passten einfach nicht, denn wir wollten:

 

  • Haftpflichtversicherung: Mit mindestens 1 Million Euro Deckung. Gesetzlich sind viel niedrigere Summen in Mexiko vorgeschrieben. Bei einem Unfall kannst du sogar erstmal ins Gefängnis kommen, wenn die Deckung nicht hoch genug ist.
  • Vollkaskoversicherung: Und zwar ohne Selbstbeteiligung, wobei wir auf unseren Reisen meistens „durch Erstattung“ nehmen, was bedeutet, dass wir im Schadenfall erstmal zahlen müssen und dann das Geld erstattet bekommen.
  • Reifen-, Glas- und Unterbodenschutz
Chris beim Autofahren in Mexiko von hinten fotografiert, wie er das Lenkrad in der Hand hält

Ich habe mir verschiedene Autovermietungen und auch Drittanbieter angeschaut, stundenlang Versicherungsbedingungen gelesen (was ultra langweilig ist!), aber bin dann letztlich bei Sunny-Cars gelandet.

 

Dort gibt es das Rundum-Sorglos-Paket, bei dem die Haftpflichtversicherung auf 10 Millionen aufgestockt wird und zudem eine Vollkaskoversicherung (durch Erstattung) dabei ist.

 

Hier geht es direkt zu Sunny-Cars >>

 

Schau aber auf jeden Fall auch bei Billiger-Mietwagen vorbei. Wenn wir unser Auto nämlich in Cancún ausgeliehen und zurückgegeben hätten, wäre das dort günstiger gewesen.

Braucht man eine Kreditkarte? Ja, bis auf wenige Ausnahmen, aber dann ist die Miete auch deutlich teurer. Wir nutzen dafür die Kreditkarte der TF Bank und haben damit bisher ausschließlich positive Erfahrungen gesammelt.

Chris beim Autofahren in Mexiko mit dem Meer im Hintergrund

Unsere wichtigsten Tipps zum Autofahren in Mexiko

Grundsätzlich fanden wir das Autofahren in Mexiko recht entspannt. Einige Tipps, die wir uns im Vorfeld unserer Reise gewünscht hätten, möchten wir dir aber dennoch mitgeben.

Was sind Topes in Mexiko?

Bei Topes handelt es sich um Bodenwellen, die Autofahrer dazu bringen (sollen), nicht zu schnell zu fahren. Du findest sie eigentlich in jeder Ortschaft und oft sind sie an strategisch wichtigen Stellen: Ortseinfahrten, Schulen und Krankenhäusern.

 

Normalerweise werden die Topes mit einem Schild angekündigt. In seltenen Fällen gab es bei uns aber kein Schild. Besonders bei schwierigen Lichtverhältnissen (Schatten oder Dunkelheit) sind sie nicht einfach zu erkennen.

Schild mit einer Warnung vor einem Tope in Mexiko

Wird an Tankstellen in Mexiko betrogen?

Ja, an den Tankstellen in Mexiko werden viele Reisende betrogen (wenn man den Bewertungen glaubt). Wir haben sie nämlich wirklich vor jedem Mal tanken genau studiert und keine Tankstelle entdeckt, die deswegen keine schlechten Bewertungen hatte.

 

In Mexiko tankst du nicht selbst, sondern es gibt Tankwarte, die für dich tanken. Dafür wird ein Trinkgeld in Höhe von 5 – 10 MXN erwartet. Wenn die Scheiben geputzt wurden, haben wir oft auch 20 MXN gegeben.

 

Typische Scams:

 

  • Die Tankuhr wird nicht auf „0“ gestellt
  • Du wirst abgelenkt und durch einen Knopfdruck stehen auf einmal 500 MXN mehr auf der Tankuhr (es ist gut zu wissen, wie viel Liter in dein Auto passen und wie teuer es maximal sein sollte)
  • Beim Bezahlen wird dein 500 MXN Schein gegen einen 20 MXN ausgetauscht (beide sind blau)
  • Wenn du mit Karte zahlst und sie aus der Hand gibst, wird eine höhere Summe abgebucht

 

Wir hatten keine einzige negative Erfahrung beim Tanken, aber haben beide auch immer sehr genau den kompletten Vorgang beobachtet. Ich bin zusätzlich jedes Mal ausgestiegen und habe meine Karte nie aus der Hand gegeben.

Chris hält einen 20 Peso sowie einen 500 Peso Schein aus Mexiko in die Kamera, um die gleiche Farbe zu verdeutlichen

Ist es gefährlich, in Mexiko im Dunkeln zu fahren?

Wir haben es vermieden, besonders lange im Dunkeln unterwegs zu sein. Es kommt immer sehr stark auf die Strecke an und auf der Yucatán-Halbinsel sind wir teilweise in der Dämmerung erst angekommen.

 

Du solltest besonders bei den Topes und auch bei Schlaglöchern (dazu kommen wir gleich noch) aufpassen.

 

Ich fand es zusätzlich oft anstrengend wegen den ganzen Lichtern in der Stadt oder der wenigen Beleuchtung außerorts. Außerdem ist die Straßenführung nicht immer eindeutig, was im Dunkeln für mich noch schwieriger zu erkennen war.

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Wie ist das Fahrverhalten?

Ich war positiv überrascht, dass die meisten in den Städten sehr defensiv fahren. Besonders an Kreuzungen sind viele sehr vorsichtig. Lediglich der Feierabendverkehr in größeren Städten war etwas „aggressiver“. Manche Verkehrsregeln werden aber eher als Richtwert genutzt (z.B. Rechtsabbiegen trotz roter Ampel).

 

Etwas gewöhnen musste ich mich an das häufige Benutzen der Hupe. Das ist meiner Erfahrung nach aber oft nicht böse gemeint, sondern kann auch einfach „hier komme ich“ heißen.

 

Außerorts wird der Fahrstil dann schon etwas wilder: Es werden manchmal zusätzlich Spuren aufgemacht, rechts überholt oder einfach deutlich zu schnell gefahren.

Überholen in Mexiko: Viele sind beim Überholen sehr vorsichtig, lassen ausreichend Platz und setzen einen Blinker.

 

Besonders langsame Fahrzeuge weichen außerorts auf den Standstreifen aus, um mehr Platz zu machen. LKWs signalisieren auch oft mit dem linken Blinker, dass gerade ein guter Zeitpunkt zum Überholen für dich da ist.

Geschwindigkeitsbegrenzungen in Mexiko

Wir hätten uns definitiv mehr Schilder mit der Geschwindigkeitsbegrenzung gewünscht, da für uns nicht immer ganz klar war, wie schnell man fahren darf. Die folgenden Limits solltest du kennen:

 

  • Innerorts: 40 km/h (vor Schulen und Krankenhäuser 20 km/h)
  • Außerorts: 80 km/h
  • Autobahnen: 110 km/h

 

Außerorts wird vor Kurven und Ausfahrten die erlaubte Geschwindigkeit normalerweise verringert.

Wie sind die Straßenverhältnisse in Mexiko?

Viele Straßen in Mexiko sind in einem guten Zustand, aber Schlaglöcher können jederzeit und komplett aus dem Nichts auftauchen. Wir haben teilweise Schlaglöcher von mehreren Quadratmetern Durchmesser und bis zu einem halben Meter Tiefe gesehen.

 

Auch in Städten gibt es immer wieder große Schlaglöcher. In Mérida konnten wir das bei zweispurigen Straßen sehr gut erkennen, weil die Einheimischen die Spur mit den Schlaglöchern einfach gemieden haben.

Schlaglöcher auf der Straße beim Autofahren in Mexiko durch die Windschutzscheibe fotografiert

Weitere Tipps zum Autofahren in Mexiko

  • Google Maps: Funktioniert sehr gut, aber du solltest dich nicht immer darauf verlassen. Auf der Strecke von El Cuyo nach Rio Lagartos wollte uns Google über eine Straße schicken, die nur mit einem Amphibienfahrzeug zu befahren ist.
  • Offlinekarten: Sind in abgelegeneren Regionen ratsam. Auf der Ruta Puuc hatten wir ab Uxmal gar keinen Empfang mehr.
  • Mautstraßen: Machen oft aus Sicherheitsgründen Sinn, aber kosten halt auch Gebühren. Du erkennst sie an dem Zusatz „Cuota“ und oft gibt es eine kostenlose Parallelstraße mit dem Zusatz „Libre“
  • Tiere auf der Fahrbahn: Damit solltest du jederzeit rechnen und wir haben neben vielen Hunden auch Schlangen, Pfaue und Nasenbären gesehen (leider auch viele tote Tiere).
  • Fahrtrichtung in Städten: Oft darfst du nur in eine Richtung fahren und das ist mit einem Pfeil gekennzeichnet.
Der Pfeil an einer Ecke zeigt die Fahrtrichtung der Straße an

Unser Video zum Autofahren in Mexiko

Wenn du noch mehr Einblicke zum Autofahren in Mexiko haben willst, dann schau mal in unser Video rein. Darin findest du auch ganz viele Eindrücke von den Straßen und dem Straßenverkehr in Mexiko. Schau mal rein und folge uns natürlich auch bei YouTube 🙂 

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Zusammenfassung
Ist Autofahren in Mexiko gefährlich? (+ Erfahrungen korrupte Polizei)
Artikelname
Ist Autofahren in Mexiko gefährlich? (+ Erfahrungen korrupte Polizei)
Beschreibung
Wir haben unsere Community gefragt, welche Probleme sie mit der Polizei hatten. Und teilen unsere Erfahrungen vom Autofahren in Mexiko.
Autor
Erschienen auf
Reiseblog Worldonabudget
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Ein Selfie von Marie Volkert und Christian Hergesell vom Reiseblog Worldonabudget in Patagonien

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