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Reisebericht Leticia: im tiefsten Herzen des Amazonas von Kolumbien

by Chris

Als wir uns von Bogotá nach Leticia in den tiefsten Amazonas von Kolumbien aufmachten, hatten wir uns Leticia im Vorfeld eigentlich ganz anders vorgestellt. Wie genau, können wir auch nicht sagen, aber auf keinen Fall hatten wir eine moderne Stadt in dieser Abgeschiedenheit erwartet. Über 500 Kilometer Regenwald trennen Leticia nämlich von der restlichen Zivilisation und dem Straßennetz Kolumbiens.

Häuser auf Stelzen in unserem Reisebericht zu Leticia im tiefsten Herzen von Kolumbien


Ein kleiner Schock bei der Anreise nach Leticia

Aus Kolumbien kommt man nur mit dem Flugzeug nach Leticia, da der undurchdringliche Regenwald des Amazonas eine Straßenverbindung unmöglich macht. Während der zweiten Hälfte des ca. zweistündigen Fluges sieht man nichts als grün von den Bäumen, durch die sich manchmal der Amazonas und seine Nebenarme schlängeln.

Auf dem winzig kleinen Flughafen von Leticia läuft man dann vom Flieger direkt zur Gepäckabholung, wo auch die obligatorische Tourismusabgabe in Höhe von 30.000 COP (= 8,50 €) für den Aufenthalt in Leticia geleistet werden muss.

Der Hafen im Amazonas von Kolumbien bei unserem Reisebericht zu Leticia

Da wir beide für die vier Tage nur das Nötigste dabei hatten, teilten wir uns ein aufgegebenes Gepäckstück, um Kosten zu sparen. Leider stellte sich bei der Gepäckabholung heraus, dass aus dem Rucksack mein Paar Schuhe gestohlen wurde. Trotz aller Bemühungen blieben diese für uns unauffindbar und vielleicht läuft jetzt irgendwo in Leticia ein Flughafenmitarbeiter mit einem extrem ausgelatschten Paar Turnschuhe in Größe 46 herum. Aber man muss ja auch gönnen können und so hakten wir den Verlust schnell wieder ab.


Das Hostel Casa de las Palmas in Leticia

Von drei Brüdern wird das tolle Hostel Casa de las Palmas* in Leticia betrieben. Zu äußerst günstigen Preisen gibt es geräumige Doppelzimmer sowie ein kleines Dorm. Die Brüder sind euch darüber hinaus auch gerne bei der Buchung von Touren in das Gebiet des Amazonas behilflich.

Der wunderschöne Pool mit riesigem Garten bei unserem Reisebericht zu Leticia im Amazonas von Kolumbien

Die Casa de las Palmas bietet einen großen Garten mit eigenem Pool, wo ihr euch bei den tropischen Temperaturen und der hohen Luftfeuchtigkeit perfekt erfrischen könnt. Außerdem gibt es eine Gemeinschaftsküche und ein Wohnzimmer mitsamt Fernseher und Xbox. Es gibt sogar funktionierendes Internet in der Casa de las Palmas. Abgerundet wird das Angebot vom inkludiertem Frühstück bestehend aus frischem Obst.


Die beste Ceviche unserer Reise

Hier und da haben wir schon über das traditionelle peruanische Gericht Ceviche berichtet, das mittlerweile über ganz Lateinamerika verbreitet ist und so langsam auch nach Deutschland schwappt. Roher Fisch (oder Garnelen) wird durch Limettensaft gegart und kann bedenkenlos verspeist werden. Je nach Land kommen Süßkartoffeln, Zwiebel, Tomaten, Knoblauch oder Mais hinzu. Gegessen wird die Ceviche kalt und scharf, wodurch sie das perfekte Essen für heiße Tage ist.

Eine Kirche in Leticia bei unserem Reisebericht zum Amazonasgebiet in Kolumbien

Eine peruanische Ceviche hatten wir bis dato noch nicht probiert und so erschien uns das Restaurant Sazón 100% Peruano die perfekte Wahl für einen ersten Versuch. Da aus diesem Versuch gleich drei Abende voller Ceviche zum Reinlegen wurden, brauche ich über die Qualität wohl nicht mehr viel sagen. Probiert dazu unbedingt das traditionelle peruanische Getränk Chicha Morado, dessen Grundlage purpurner Mais ist.


Leticia im Dreiländereck Kolumbien – Brasilien – Peru

Leticia ist nicht nur das Tor zum Amazonas in Kolumbien, sondern auch direkter Nachbar der brasilianischen Stadt Tabatinga und des peruanischen Dorfes Santa Rosa. Da es auch keine Grenzkontrollen beim Wechseln der Länder gibt, ist hier quasi der perfekte Ort zum Untertauchen.

Mit dem Boot unterwegs nach Peru im Amazonasgebiet bei unserem Reisebericht zu Leticia

Ausflug von Leticia nach Tabatinga in Brasilien

Leticia und Tabatinga sind inzwischen zu einer Stadt zusammen gewachsen. Läuft man die Hauptstraße lange genug geradeaus, landet man zwangsläufig in Tabatinga und wechselt Land, Zeitzone, Währung und Sprache mit einem Schritt. Geld braucht ihr aber trotzdem nicht zu tauschen, weil alle drei Währungen in allen Ländern zu festen Wechselkursen akzeptiert werden.

Auf der brasilianischen Seite wird es dann lauter und alles wirkte auch einen Tick ärmer. Wir wanderten einmal bis zum Hafen, wo unter anderem die Amazonasdampfer ablegen, und da es nicht mehr zu sehen gab, machten wir uns wieder auf den Rückweg.

Die brasilianische Stadt Tabatinga im Dreiländereck im Amazonas bei unserem Reisebericht zu Leticia

Die Kolumbianer sagen dem brasilianischen Tabatinga übrigens auch nach, dass es dort gefährlicher wäre und man sich nicht nachts dort aufhalten sollte. Allerdings mussten wir uns das schon in verschiedenen Ländern unserer Reise anhören und die meisten Warnungen stellten sich als unbegründet heraus.

Ausflug von Leticia nach Santa Rosa in Peru

Um das peruanische Dorf Santa Rosa zu erreichen, muss man mit einem Boot über den Amazonas. Für die einfache Strecke bezahlten wir 3.000 COP (= 0,85 €) pro Person und benötigten knappe 10 Minuten für die Überfahrt.

In Santa Rosa ist nicht viel los und hier führt nur ein Weg entlang des Ufers durch das Dorf. Obwohl der peruanische Teil des Dreiländerecks ohne Zweifel der ärmste ist, waren die Menschen in Peru am freundlichsten.

Santa Rosa in Peru im Amazonas bei unserem Reisebericht zu Leticia

Lange konnten wir uns in Peru aber nicht beschäftigen und nach einer Kalbsleber zum Mittagessen ging es mit dem Boot wieder zurück nach Leticia in Kolumbien.

Weiterreise von Leticia nach Iquitos in Peru oder Manaus in Brasilien

Wenn ihr abenteuerlustig genug seid und es zudem weiter nach Peru oder Brasilien geht, könnt ihr einen der zahlreichen Amazonasdampfer nehmen und euch auf eine mehrtägige Fahrt auf dem Amazonas freuen. Geschlafen wird in Hängematten, die ihr selbst mitbringen müsst. Gerne hätten wir auch diese Tour gemacht, aber zum Ende unserer Reise gingen uns leider Geld und Zeit aus.

Von Leticia in Kolumbien kann man mit dem Amazonsdampfer weiter nach Peru und Brasilien reisen

Denkt unbedingt daran, euch die nötigen Stempel für eure Reisepässe besorgen, bevor es mit dem Amazonasdampfer weiter in Richtung Peru oder Brasilien geht. Beachten dabei auch die Öffnungszeiten der Migration, denn mit unzureichenden Stempeln werdet ihr mit Sicherheit Probleme bekommen.


Viel Action im Parque Santander in Leticia

Wie so oft in Lateinamerika, spielt sich das öffentliche Leben auf den großen Plätzen und in den Parks ab. Im Parque Santander in Leticia ist uns aufgefallen, dass die Bevölkerung von Leticia ziemlich sportlich ist. Praktisch rund um die Uhr kann man sporttreibende Menschen beobachten und direkt nach unserer Ankunft wurden wir abends im Parque Santander Zeugen eines gigantischen Open-Air Fitnessevents, bei dem es einen Vortänzer und über 100 nachtanzende Menschen gab.

Ein Sportplatz mitten im Parque Santander in Leticia bei unserem Reisebericht zum Amazonas in Kolumbien

Zur Dämmerung ist dann die Zeit, in der unzählige Papageien den Geräuschpegel im Parque Santander dermaßen in die Höhe treiben, dass man sein eigenes Wort kaum noch verstehen kann. Im Video könnt ihr einen kurzen Einblick gewinnen!


Legenden aus dem Amazonas

Natürlich haben wir auch einen Ausflug in das überflutete Amazonasgebiet unternommen und haben dabei so einiges erlebt (Spoiler: rosa Delfine!). Einen ausführlichen Bericht über diesen Ausflug findest du hier.

Eine Statue mit rosa Delfinen in Leticia bei unserem Reisebericht zum Amazonas in Kolumbien


In Leticia hat Kolumbien seinen Ruf als äußerst vielfältiges Land mal wieder alle Ehre gemacht. Fast zum Abschluss unserer Reise durften wir so nochmal ein ganz anderes Stück Kolumbien kennenlernen und können voller Stolz sagen, dass wir mit dem Amazonas den mit Abstand wasserreichsten Fluss der Welt mit eigenen Augen gesehen haben.


 Warst du auch schon in Leticia und hast das Dreiländereck besucht? Oder hast du den Amazonas woanders besucht? Erzähle uns doch von deinen Erlebnissen in den Kommentaren! 

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Zusammenfassung
Reisebericht Leticia: im tiefsten Herzen des Amazonas von Kolumbien
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Reisebericht Leticia: im tiefsten Herzen des Amazonas von Kolumbien
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In unserem Reisebericht zu Leticia findest du alle wichtigen Informationen für deinen eigenen Aufenthalt im Amazonasgebiet von Kolumbien!
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18 comments

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Mira 29. Oktober 2017 - 18:20

Lieber Chris,
toller, interessanter Artikel! Ich würde gerne mal den Amazonas mit einem Dampfschiff befahren und habe ich immer gefragt, wo man da genau beginnen soll… Jetzt weiß ich es! 🙂 Leticia an sich hört sich ja nicht so nach der spektakulären Ortschaft an, die man unbedingt bereisen sollte, aber als Startpunkt für eine Amazonasreise perfekt.
Ich musste schmunzeln, als du über das Dreiländereck geschrieben hast, und dass es angeblich auf der Brasilianischen Seite viel gefährlicher sein sollte und dass es auch lauter und ärmer ist. Als ich in Foz de Igauazu in Brasilien war, war genau von demselben die Rede, nur eben andersrum. Wechselt man von Brasilien über die Grenze nach Paraguay (zwei Städte die direkt nebeneinander liegen), ist es plötzlich viel lauter, stressiger, ärmer, gefährlicher, aber dafür viel viel billiger! 😉
So hat wohl jedes Dreiländereck so seine Vor und Nachteile. 😉
Alles Liebe,
Mira

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Chris
Chris 31. Oktober 2017 - 14:47

Hallo Mira,

mit einem Amazonasdampfer wären wir auch gerne weiter gereist, aber leider ist uns dann zum Ende hin die Zeit und das Geld ausgegangen 😉 Ist aber bestimmt eine ganz tolle Erfahrung! Du kannst natürlich auch von Iquitos in Peru oder Manaus in Brasilien mit einem Schiff nach Leticia kommen und von dort mit dem Flugzeug weiter reisen.

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir oft von Einheimischen vor dem nächsten Land oder der nächsten Stadt gewarnt wurden – unserer Meinung nach resultiert dies oft aus Unwissenheit oder der Angst vor dem Unbekannten, denn meistens ist es gar nicht so schlimm, wie vorher berichtet 😉

Liebe Grüße
Chris

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Annika 22. Juni 2018 - 14:15

Hey Chris,
Ich werde diesen Sommer auch in Kolumbien reisen und habe ein genaues Datum an dem ich in Manaus für ein Festival sein möchte. ich weiß, dass es Boote gibt von leticia aus, die 4 tage nach manaus fahren. Das hast du ja auch schon erwähnt 🙂 Um Zeit zu sparen, und weil ich sowieso 2 Wochen im tiefsten brasilianischen Amazonas sein werde, habe ich überlegt von Bogota nach Leticia zu fliegen, und dann von dort nach tabatinga zu laufen und weiter nach manaus zu fliegen. Wie du auch schon erwähnt hast, ist es wichtig an den Ausreisestempel von kolumbien und einreisestempel für brasilien zu kommen. Weißt du wo ich das herbekomme? Du schreibst „Denkt unbedingt daran, euch die nötigen Stempel für eure Reisepässe besorgen,…Beachten dabei auch die Öffnungszeiten der Migration, denn mit unzureichenden Stempeln werdet ihr mit Sicherheit Probleme bekommen.“
Wo ist denn die Migration?
Wäre super lieb, wenn du mir wieterhelfen könntest 🙂 Liebe Grüße Annika

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Chris
Chris 22. Juni 2018 - 16:53

Hallo Annika,

wow, das klingt nach einem tollen Plan 🙂 Wir wären auch gerne mal mit den Amazonasdampfern geschippert, aber das ging leider zeit- und budgettechnisch nicht mehr bei uns.

Wo die Migration genau liegt, weiß ich gerade auch nicht, aber ich könnte mir vorstellen, dass diese halt direkt am Grenzübergang ist. Man geht praktisch eine Straße entlang und ist auf einmal in Brasilien 😉

Ich würde dir auf jeden Fall raten, rechtzeitig nach Leticia zu fliegen und ggf. auf der kolumbianischen Seite für ein bis zwei Tage in ein Hostel zu gehen, damit du genug Zeit für die Organisation hast. Die Casa de las Palmas war super und die drei Brüder unheimlich hilfsbereit. Die können dir bestimmt weiterhelfen.

Liebe Grüße
Chris

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Johanna 14. Dezember 2018 - 0:01

Hey Chris,
Ich hätte eine kurze Frage zu den Grenzkontrollen. Weißt du, wo die genau sind? Ich habe eine kolumbianischen Personalausweis (Visitante) und trage deshalb beim Reisen in Kolumbien nur ungern meinen Reisepass mit mir rum.
Ich habe Touren nach Puerto Alegría, Benjamin Constant, Islandia, Sacambú und la Aldea gebucht – der Rest ist in Kolumbien. Denkst du es reicht aus, eine Kopie des Personalausweis‘ rumzutragen?
Gruß Johanna

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Chris
Chris 15. Dezember 2018 - 9:44

Hallo Johanna,

das kann ich dir leider nicht beantworten. Angeblich soll es im Dreiländereck gar keine Grenzkontrollen geben. Ich würde dir aber raten bei der Migration direkt nachzufragen, damit du nachher nicht ohne Reisepass dastehst, wenn du doch einen brauchst.

Viel Spaß in Leticia und melde dich gerne bei weiteren Fragen!

Liebe Grüße
Chris

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Catharina 4. März 2019 - 2:23

Hey, Chris!

Ich plane auch eine Aamazonastour während meiner Kolumbienreise. Was habt ihr denn mit eurem restlichen Gepäck gemacht? Ich würde auch von Bogota zunächst nach Leticia reisen.

Liebe Grüße aus dem schönen Bacalar.

Reply
Chris
Chris 4. März 2019 - 14:48

Hallo Catharina,

wir haben eine eintägige Tour über unser Hostel gemacht und unsere Sachen dort gelassen. Alles zur Tour findest du hier: https://worldonabudget.de/amazonas-reisebericht-kolumbien-leticia-tour-rosa-delfine/

Liebe Grüße ins schöne Bacalar aus dem verregneten Köln
Chris

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Lisa 4. Juni 2019 - 14:46

Hallo Chris, euer Blog ist super, ich bin grade mit meinem Mann auf Mittelamerikareise und hab schon öfter mal was in eurem Blog nachgelesen 🙂
Danke dafür 🙂 unser Plan war eigentlich von Panama nach Peru zu fliegen aber jetzt haben wir doch Lust gekriegt uns auch einen Teil Kolumbiens anzuschauen. Du hast in diesem Beitrag geschrieben dass es möglich ist mit einem Dampfer über den Amazonas nach Peru einzureisen, weißt du vielleicht auch wie lange man da unterwegs ist? Wo man dann genau raus kommt? Und was das ungefähr kosten könnte?
Ganz liebe Grüße aus Belize Lisa

Reply
Chris
Chris 4. Juni 2019 - 20:53

Hallo Lisa,

vielen lieben Dank für dein Lob! Wir hoffen, ihr habt eine tolle Zeit in Mittelamerika 🙂

Genau, es gibt wohl mit Boote, mit denen man nach Iquitos fahren kann. Die richtigen Dampfer verkehren scheinbar nur nach Brasilien. Laut Infos im Netz dauert die Fahrt einen halben Tag und kostet je nach Verhandlungsgeschick pro Person 60 USD. Mehr kannst du hier finden: http://thewanderinglinguist.com/2017/04/22/how-to-leticia-colombia-iquitos-peru-fast-boat/

Liebe Grüße nach Belize
Chris

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Ueli 2. März 2020 - 21:16

Man sollte ohne tiefergehende Kenntnisse die Finger von Reisetipps lassen! Insbesondere wenn man derart oberflächlich in Amazonien unterwegs ist! Je nach Schiffstyp dauert die Reise von Santa Rosa bis Iquitos mehrere Tage. Immerhin geht es mehrere 100km flussaufwärts! Wesentlich interessanter dürfte ein mehrtägiger Aufenthalt in einer Siedlung der Tikuna sein, allerdings ist das weder Billig- noch Partytourismus, sondern etwas Nachhaltigeres!

Reply
Chris
Chris 2. März 2020 - 23:18

Hallo Ueli,

ich muss ehrlich gestehen, dass ich deinen Kommentar nicht nachvollziehen kann. Wir schreiben explizit, dass die Weiterreise nach Peru oder auch Brasilien mehrere Tage dauert. Hierzu der entsprechende Passus im Artikel:

„Wenn ihr abenteuerlustig genug seid und es zudem weiter nach Peru oder Brasilien geht, könnt ihr einen der zahlreichen Amazonasdampfer nehmen und euch auf eine mehrtägige Fahrt auf dem Amazonas freuen.“

Viele Grüße
Chris

P.S. Es gibt auch andere Satzzeichen als Ausrufezeichen 🙂

P.P.S. Scheinbar beziehst du dich auf den Kommentar darüber. Ich finde es schon ein Ding, Menschen ihre gemachten Erfahrungen abzusprechen. Die Autorin des verlinkten Artikels hat die Reise, so wie sie schreibt, wirklich unternommen. Gedauert hat die Reise von Santa Rosa nach Iquitos ihren Angaben nach genau 11 Stunden. Dies wurde auch in den Kommentaren bestätigt. Entweder handelt es sich hierbei um einen Fake (was auch immer der Grund hierfür wäre) oder aber du bist in diesem Fall einfach schlecht informiert.

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Ueli 6. März 2020 - 13:26

Wer kompetent ist, erteilt keine Auskünfte, in denen steht, dass eine Einreise nach Peru, Porto Rosario, keine Grenzkontrolle bedingt. Wer nämlich am Südufer ohne gestempelten Reisepass erwischt wird, Kann Ärger mit den Behörden bekommen, im besseren Fall lässt sich das mit dem bezahlen einer „Busse“ aus der Welt schaffen, im schlechteren Fall landet man auf irgendeiner Polizeistation als potenzieller Drogenschmuggler! Offensichtlich bist Du unwissentlich illegal nach Peru rübergefahren, oder Du warst gar nie dort!Dein Hinweis ist für die Fragestellerin aber schlicht und einfach gefährlich und völlig unverantwortlich!

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Chris
Chris 9. März 2020 - 17:31

Wir haben unsere Info von den Betreibern des Hostels, in dem wir gewohnt haben. Dabei handelt es sich um drei Brüder, die in der Gegend geboren sind und dort ihr ganzes Leben lang wohnen. Darüber hinaus haben wir uns natürlich weitergehend informiert. Hier mal zwei Quellen für dich, die beide davon sprechen, dass innerhalb der Grenzregion kein separater Stempel benötigt wird:

https://wikitravel.org/en/Santa_Rosa_(Peru)
https://www.lonelyplanet.com/colombia/amazon-basin/leticia/visas

Natürlich werden für die Weiterreise die korrekten Ausreise- und Einreisestempel benötigt, sofern man nicht einfach im gleichen Land bleibt. Das haben wir aber auch nie anders behauptet. Ich zitiere hierfür aus dem Beitrag:

„Denkt unbedingt daran, euch die nötigen Stempel für eure Reisepässe besorgen, bevor es mit dem Amazonasdampfer weiter in Richtung Peru oder Brasilien geht. Beachten dabei auch die Öffnungszeiten der Migration, denn mit unzureichenden Stempeln werdet ihr mit Sicherheit Probleme bekommen.“

Porto Rosario konnte ich übrigens trotz Recherche nicht finden. Ich gehe davon aus, dass du Santa Rosa meinst?

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Ueli 6. März 2020 - 13:34

Ich bin keineswegs schlecht informiert, denn im Gegensatz zu Dir weiss ich, dass es per Schiff zwei Möglichkeiten gibt von Puerto Rosario nach Iquitos zu kommen. Die eine ist eine mehrtägige Fahrt im traditionellen Dampfer, in der eigenen Hängematte, die andere ist die Nutzung der teuren und sehr umweltschädlichen Fastkatamaranverbindung! Das weiss man eigentlich, wenn man tatsächlich vor Ort war!

Reply
Chris
Chris 9. März 2020 - 17:34

Auch diesen Beitrag kann ich nicht nachvollziehen. Zuerst merkst du an, dass die Reise nach Iquitos mehrere Tage dauert, um dann im nächsten Kommentar darauf hinzuweisen, dass du selbstverständlich weißt, dass eine Reise mit einem schnellen Boot möglich ist? Verstehe ich ehrlich nicht.

Ich möchte dich übrigens explizit darauf hinweisen, dass wir weitere Beiträge von dir nicht mehr veröffentlichen werden, die Unterstellungen oder diesen aggressiven Ton beinhalten.

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Jens 16. Juni 2020 - 14:22

Hallo Ihr beiden , erst einmal war es schön sich mal durch eure Reisen zu klicken. In diesem Beitrag hat sich meines Erachtens 2x der Fehlerteufel eingeschlichen 😀 , ich finde es nicht weiter schlimm, möchte euch aber trotzdem darauf hinweisen. Zum einen waren die Turnschuhe sicherlich unauffindbar statt auffindbar, aber hey , ob er sie noch heute trägt :D. Desweiteren das leckere Mittagessen, ich gehe davon aus das Ihr Kalbsleber gegessen habt und es kein Leder war :D. Ich wünsche euch für die Zukunft , weitere schöne und ruhige Reisen und immer viel Gesundheit im Gepäck gepaart mit eein paar Turnschuhen hehe.

Reply
Chris
Chris 17. Juni 2020 - 14:52

Hallo Jens,

oh, da hat sich in der Tat der gemeine Fehlerteufel eingeschlichen. Wir haben die Fehler nun verbessert. Vielen Dank für deinen Hinweis!

Wir wünschen dir ebenfalls noch viele schöne Reisen und komme gerne mal wieder bei uns auf der Seite vorbei 🙂

Liebe Grüße
Chris

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