Home Die große Reise Die Flucht aus der Horror-Finca oder: unser erstes Mal Workaway

Die Flucht aus der Horror-Finca oder: unser erstes Mal Workaway

by Marie

Wenn ich diese Zeilen schreibe, ist bereits mehr als eine Woche seit unserem ersten Workaway Projekt und unserer Flucht aus dem Dschungel vergangen und noch immer sind die dortigen Erlebnisse sehr präsent. Doch der Reihe nach:


Wie funktioniert Workaway?

Die Plattform Workaway bringt Freiwillige mit den unterschiedlichsten Projekten in aller Welt in Kontakt. Gegen Kost und Logis bietet man im Austausch einige Stunden am Tag seine Arbeitskraft an.

Die Handhabung ist einfach und sowohl Freiwilliger, als auch Gastgeber erstellen ein Profil, über welches man gegenseitig in Kontakt treten kann. Eine tolle Möglichkeit Geld zu sparen, sich mit Menschen auszutauschen und Neues zu erlernen.


Die Versprechungen auf Workaway

Gelbe Stadt Izamal in Yucatan in Mexiko SehenswürdigkeitenWir hatten mehrere Projekte einige Wochen im Voraus kontaktiert und uns schlussendlich für ein Projekt im Dschungel in der Nähe von Izamal entschieden. Der Beschreibung nach zu urteilen, sollten wir helfen Lebensmittel nach dem Konzept der Permakultur anzupflanzen und ebenfalls die Möglichkeit haben, uns mit der Bevölkerung des nahegelegenen Dorfes auszutauschen. Auch die Option Spanisch und Maya sowie die Herstellung von Hängematten zu erlernen wären gegeben.

Wir freuten uns schon sehr darauf, nach einer so langen Zeit des Nichtstuns mal wieder anzupacken und Neues zu erlernen. Schon länger interessiere ich mich für Permakultur und war ganz besonders gespannt, was ich dort alles darüber erfahren würde.

Vor unserer Anreise kontaktierte uns das kanadische Pärchen, welches die Verantwortung für die Finca im Dschungel inne hatte, und klärte uns darüber auf, dass wir im Dschungel auf gefährliche Tiere stoßen könnten. Sie hätten jedoch ein Sicherheitsprotokoll, Gegengift und könnten uns im Notfall zum nahegelegenen Krankenhaus fahren.

Chris und ich sind beide keine großen Fans von Tieren, die uns unser Leben kosten könnten, doch wir sahen die Arbeit auf der Dschungelfinca auch als eine gute Möglichkeit an, uns unseren, meist überzogenen, Ängsten zu stellen.


Anfängliche Skepsis – unsere Erfahrung mit Workaway

Zusammen mit zwei anderen Freiwilligen holte uns der Kanadier im hübschen Izamal ab. Die Aufregung und Vorfreude war groß und wir konnten auf der 20 minütigen Fahrt unsere Ankunft kaum erwarten.

Kaum angekommen stellte sich jedoch die erste Ernüchterung ein. Es waren nicht genügend adäquate Schlafplätze für alle Freiwilligen vorhanden, sodass Chris und ich mit einer Matratze auf dem Boden, ohne Moskitonetz, Vorlieb nehmen mussten. Schutzlos den Spinnen und Skorpionen ausgeliefert, die schon öfters innerhalb der Finca gesichtet wurden.

Abenteuer kommt nicht von alleine und wir waren immer noch fest entschlossen uns unseren Ängsten zu stellen.

Das zweite Seltsame zu Beginn war, dass wir auf einmal 200 Peso (ca. 10 Euro) pro Person pro Woche „spenden“ sollten, um die hohen Wasserkosten, die das kanadische Pärchen durch die Freiwilligen hatte, decken zu können. Etwas verwunderlich, aber immer noch in Ordnung dafür, dass wir mit drei vollwertigen Mahlzeiten, Wasser und dem Erlernen zahlreicher neuer Fähigkeiten dafür entlohnt werden würden.

Permakultur beim Workaway in Mexiko bei Izamal unsere Erfahrung


Das Märchen von der Kissing Bug

Ebenfalls verwunderlich und zu anfangs noch amüsant erschien uns die Geschichte der Kissing Bugs. Das kanadische Paar teilte uns mit, dass es sich bei der Kissing Bug um eine Wanze handeln würde, die, wenn ihre Exkremente in deinen Mund oder in dein Auge gelangen würden, eventuell Herzprobleme verursachen könnte.

Sie selbst schienen diese Geschichte nicht ganz zu glauben und machten für die Herzprobleme der Bevölkerung im nächstgelegenen Dorf deren horrenden Cola-Konsum verantwortlich.

Auch uns schien die Gegenwart dieser ominösen Wanze nicht weiter schlimm, da es wohl nicht so schwer sein würde dieses Krabbeltier daran zu hindern, sich in unseren Augen oder Mündern zu erleichtern.


Enttäuschte Erwartungen bei unserem Workaway in Mexiko

Bereits zu Anfang unseres Aufenthaltes wurde uns klar, dass das Projekt sich noch in den Kinderschuhen zu befinden schien und das kanadische Pärchen leider keine Ahnung von Permakultur hatte. Auch der Austausch mit der lokalen Bevölkerung fand bisher noch in keinster Weise statt. Die beiden sprachen leider kein Wort Spanisch, geschweige denn Maya.

Bäume pflanzen im Dschungel von Mexiko Arbeiten für Kost und LogisSo bestand mein Tagewerk daraus Müll einzusammeln und Unkraut zu jäten, während Chris Steine schleppte und wenigstens ab und an die Möglichkeit hatte Bäume zu pflanzen. An sich ist eine solch stumpfe Aufgabe einige Tage lang durchaus verkraftbar. Es war jedoch keine Besserung in Sicht.

Auf Nachfragen, ob ich nicht zumindest ab und an einer anderen Aufgabe nachgehen könne, wurde verneinend reagiert. Zumindest konnte ich mich an einem Tag auf eigene Faust der Baumpflanz-Gang anschließen und gemeinsam mit Chris einen Bananen und einen Litschi-Baum pflanzen. Na endlich!


Gleichberechtigung? Fehlanzeige!

Auch die Rollenverteilung schien klar zu sein: Männer machen die „harte“ Arbeit und die Frauen putzen und sammeln Müll. Das gefällt mir ja so gar nicht.

Hätten wir im Vorfeld gewusst, dass wir nicht wirklich etwas lernen könnten, sondern solch belanglosen Beschäftigungen nachgehen würden, hätten wir uns für ein anderes Projekt entschieden. Ich kam mir zumindest so vor, als würde ich Sozialstunden im mexikanischen Dschungel ableisten.

Erfahrung mit Workaway Bäume pflanzen im Dschungel in Mexiko bei Izamal


Die Invasion der Kissing Bug

Eines Abends, als bereits alle zu Bett gegangen waren, wurde eine andere Freiwillige plötzlich von etwas gebissen. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um eine dieser Kissing Bugs.

Bei den darauffolgenden Recherchen erfuhren wir, dass diese räuberischen Wanzen Blutsauger sind, und bevorzugt in der Nähe von Schlafstätten leben. Auch sind sie Übertrager der Chagas-Krankheit, die unter anderem die zuvor erwähnten Herzprobleme auslösen kann. Nicht nur die Exkremente in Auge oder Mund, wie anfänglich vom kanadischen Paar behauptet, können gefährlich werden, sondern auch der Biss der Kissing Bug.

Anders als all die anderen Tiere, die sich um unser Bett tummelten, begibt sich die Kissing Bug gezielt auf die Suche nach ihren Opfern, um sich von deren Blut zu ernähren. In derselben Nacht fanden wir noch drei andere dieser Raubwanzen. Ich möchte gar nicht wissen, wie viele tatsächlich um uns herum lauerten.


Lügen und Sicherheitsbedenken

Workaway bei Izamal in Mexiko unsere ErfahrungenJe mehr wir uns mit der Kissing Bug und Chagas auseinander setzten, umso besorgter wurden wir um unsere Sicherheit. Als wir dem kanadischen Paar davon erzählten, wurden unsere Bedenken damit abgetan, dass man lieber zu einem lokalen Arzt gehen solle und dass man dem Internet keinen Glauben schenken darf.

Sie wollten noch am selben Tag einen Arzt in Izamal aufsuchen, um sich Informationen aus erster Hand zu besorgen. Dies taten sie dann aus uns unerklärlichen Gründen aber nicht. Wir verbrachten also nochmal eine schlaflose Nacht auf unserer Matratze, schutzlos der Kissing Bug ausgeliefert.

Am nächsten Tag begab sich das Paar nochmals in die Stadt und auch dieses Mal konnten sie keinen Arzt konsultieren, da der Arzt leider nur Spanisch gesprochen habe und sie ihn deswegen nicht verstehen konnten.

Jetzt wurde es uns doch ein wenig zu abenteuerlich. Insbesondere weil immer mehr Details rauskamen, die uns doch sehr an unserer Sicherheit in der Dschungelfinca zweifeln ließen. Das einzige Fahrzeug dort war in einem desolaten Zustand und sprang nur auf gut Glück an. Lichter besaß der Truck erst gar keine und das zuvor versprochene Sicherheitsprotokoll oder ein Gegengift gab es auch nicht in unserem neuen Heim.
Die Freiwillige, die zuvor von der Kissing Bug gebissen wurde, machte sich mit uns auf den Weg nach Izamal, um einen Arzt zu konsultieren.


Die Flucht nach Izamal

Wir fanden nach einer längeren Suche einen Arzt, der auch am Nachmittag geöffnet hatten. Dieser nahm sich über eine Stunde Zeit, uns aufzuklären, ohne dafür auch nur einen müden Peso haben zu wollen.

Er zeigte sich sichtlich geschockt von den Zuständen auf der Finca und riet uns eindringlich dazu das Projekt abzubrechen sowie einen Bluttest zu machen, um sicherzugehen, dass wir nicht unbemerkt gebissen und infiziert worden wären.

Der Bluttest kostete auch, nicht wie von dem kanadischen Paar behauptet, 50 Peso (ca. 2,20 €), sondern nach seinen Angaben 950 (ca. 42 €) (wir machten die abgespeckte Version davon in Tulum und zahlten 200 Pesos, ca. 8,90 €). Eine weitere Lüge und für uns aus absolut unverständlichen Gründen.

Der Entschluss, keine weitere Nacht mehr in der Finca zu verbringen, stand fest. Da es schon dämmerte und wir keine Möglichkeit hatten zur Finca zu fahren und wieder zurück nach Izamal zu gelangen, entschieden wir uns dafür, eine Nacht in der Stadt zu verbringen. Wir benachrichtigten das kanadische Paar und berichteten in Kurzform, was der Arzt uns erzählt hatte. Am nächsten Tag wollten wir morgens zur Finca zurückkehren und endgültig abreisen.

Izamal Pueblo Magico gelbe Stadt in Yucatan in Mexiko unser ERfahrungsbericht zu Workaway dort


You’re freaking out!

Wir waren nicht einmal zur Tür herein gekommen, als uns schon die Worte: „You’re totally freaking out!“ entgegen schallten. Das kanadische Paar hielt uns eine Internetquelle unter die Nase, die beweisen sollte, dass Chagas zu 100% heilbar und die Kissing Bug absolut harmlos wäre.

Ich konnte mich noch gut daran erinnern, dass uns einen Tag zuvor gesagt wurde, dass man in Gesundheitsfragen lieber einem lokalen Arzt, als dem Internet Glauben schenken sollte. So schnell ändern sich Meinungen!

Der lokale Arzt wurde als unwissend hingestellt und wir hatten nicht einmal die Möglichkeit zu berichten, was wir heraus gefunden haben.


Lotterie mit dem Universum

Auch die anderen Freiwilligen schienen erfolgreich auf unsere Rückkehr vorbereitet worden zu sein und belächelten nun unseren Entschluss die Finca zu verlassen. „ Wenn das Universum will, dass du stirbst, dann stirbst du halt“, war nur eine der vielen Weisheiten, die uns die anderen mit auf den Weg gaben.

So Unrecht haben sie damit ja auch nicht, aber ich gebe mich ja nicht wissentlich in Gefahr, nur um zu schauen, wie sich das Universum entscheidet. Oder um das mit den Worten einer anderen Freiwilligen zu sagen: Wenn ich weiß, dass in dem Tümpel ein Krokodil wohnt, spring ich da ja nicht rein, um zu schauen, was das Universum daraus macht.

Neben uns und dieser Freiwilligen, die ebenfalls den Arzt aufgesucht hatte, verließ nur noch eine Spanierin die Finca. Die anderen übergaben ihr Schicksal dem Universum.


Fazit unserer ersten Erfahrung mit Workaway: Nichts wie weg da!

Fazit zu unserer Erfahrung mit Workaway bei Izamal in MexikoWir packten unsere Siebensachen zusammen und suchten uns mit dem W-Lan in der Finca eine Unterkunft in Tulum über Airbnb. Vor lauter Stress und Unverständnis, warum sich die Leute uns gegenüber alle auf einmal so komisch verhielten, buchten wir die Unterkunft dummerweise eine Woche zu spät.

Ebenfalls die Abreise aus der Finca war alles andere als angenehm und wir mussten fünf Kilometer auf der menschenleeren Straße, in brütender Hitze, mit all unserem Gepäck langwandern, um im nächstgelegenen Dorf endlich ein Taxi finden zu können.

Abbruch des Projekts im Dschungel von Mexiko unsere Erfahrung mit WorkawayDie restliche Reise verlief hingegen recht entspannt und nach einem kurzen Zwischenaufenthalt in Valladolid erreichten wir Tulum.

Schade, dass unser erstes Mal Workaway sich als solch ein risikoreicher Reinfall herausgestellt hatte. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass dies nur ein Einzelfall war. Das nächste Mal kann nur besser werden!

Im Nachhinein haben wir dann noch erfahren, dass das Projekt vorläufig auf Eis gelegt und das Inserat auf Workaway gelöscht wurde. Anscheinend wegen Finanzierungsproblemen.


 Hast du selbst schon Erfahrungen mit Workaway gemacht? Wie hättest du dich in unserer Situation verhalten? Wir sind gespannt auf deinen Beitrag in den Kommentaren!  


 

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Zusammenfassung
Flucht aus der Horror-Finca: unser erstes Mal Workaway
Artikelname
Flucht aus der Horror-Finca: unser erstes Mal Workaway
Beschreibung
Unser erstes Workaway in Mexiko stellte sich als Enttäuschung heraus. Neben unerfüllten Erwartungen lauerte noch die Kissing Bug in der Dschungel-Finca.
Autor
Erschienen auf
Worldonabudget
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24 comments

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Stefan 19. Juli 2016 - 6:25

Das ist schon hart :/ Wobei die Sache mit dem Arzt/Internet Internet/Arzt schon – im nachhinein (vor Ort wäre ich wohl auch ausgefreakt) witzig ist 🙂
Steht ihr denn neuen Projekten offen oder legt ihr die Sache erstmal auf Eis?

Viele Grüße,
Stefan

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Marie
Marie 20. Juli 2016 - 16:58

Hallo Stefan,

ja im Nachhinein können wir auch über einiges lachen. Haben gestern zufällig eine andere Freiwillige aus dem Projekt auf Caye Caulker getroffen. Die hatte auch noch ein paar verrückte Geschichten aus der Finca auf Lager 😀
Wir wollen auf jeden Fall noch ein anderes Projekt ausprobieren. Das Konzept von Workaway hat mich auf jeden Fall überzeugt. Hoffe mal, dass wir dann ein besseres Projekt erwischen 😉

Liebe Grüße von der Insel
Marie

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Katrin und Henry 19. Juli 2016 - 7:32

Hi, ist schon krass was ihr da si erlebt habt. Es gibt wohl überall auf der Welt Leute, die auf Kosten anderer leben. Hoffe eure Gesundheit ist in Ordnung und ihr lasst euch nicht unterkriegen. Liebe Grüße

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Marie
Marie 20. Juli 2016 - 17:06

Hallo Katrin und Henry,

unserer Gesundheit geht es blendend. Über manche Dinge können wir lachen, über andere nur den Kopf schütteln. Im Nachhinein haben wir erfahren, dass dem Paar aus Kanada Land im Wert von 75.000 Dollar versprochen wurde. Das war wohl die Hauptmotivation für die ganze Aufräumerei und der Hauptspargrund beim Thema Sicherheit.

Liebe Grüße in den Bulli
Marie

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Gina 19. Juli 2016 - 14:20

Das hört sich Ja ziemlich schrecklich an. Gut, dass ihr da raus seid.
Ich habe auch schon gehört, dass sich leider immer mal wieder schwarze Schafe unter den Anbietern für Freiwilligenarbeit tummeln. Freunde von uns empfehlen, immer die Bewertungen des Anbieters zu lesen und nur solche mit positiven Bewertungen auszuwählen.
Das ist natürlich keine absolute Absicherung gegen einen Reinfall, aber man bekommt vielleicht schon mal einen gewissen Eindruck.
Ich drück euch die Daumen, dass die nächste Erfahrung besser wird!
LG
Gina

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Marie
Marie 20. Juli 2016 - 17:19

Hallo Gina,

das mit den Bewertungen machen wir auch immer so. Das Problem war, dass das Projekt bereits zahlreiche Bewertungen hatte und alle waren exzellent. Wir hatten dabei nicht beachtet, dass sich die Bewertungen auf das alte Projekt bezogen und leider nicht auf die Dschungel-Finca. Auch war dort der eigentliche Besitzer vor Ort anstatt dem kanadischen Pärchen, das unser Projekt leitete. Alles schon zu Beginn sehr verworren. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir noch ein spannendes Projekt finden werden.

Liebe Grüße und Danke fürs Daumen drücken,
Marie

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Stefanie Schwarz 19. Juli 2016 - 18:58

Oh Gott… das klingt ja echt nach Horror, da scheint mir die Überschrift durchaus angemessen 😉

Reply
Marie
Marie 20. Juli 2016 - 17:23

Hallo Stefanie,

Horror bringt unsere Gefühle gegenüber der Finca schon ganz auf den Punkt ;). Wir hoffen darauf, dass das nächste Projekt ganz anders verläuft und wir einen Artikel mit nem Schmuse-Titel darüber verfassen können 😀

Liebe Grüße
Marie

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Lisbeth 19. Juli 2016 - 21:46

Eure Abenteuerlust ist beeindruckend. Bei dieser krummen Sache habt ihr auf jeden Fall richtig entschieden, auf Nummer Sicher zu gehen – mir ist es lieber, ihr werdet kurz bös angeguckt und kommt dafür irgendwann lebend wieder heim ! ;D

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Marie
Marie 20. Juli 2016 - 17:28

Huhu Lisa,

das war dann doch ein bisschen zu viel der Abenteuerlust für uns. Für dieses Projekt ein gesundheitliches Risiko in Kauf zu nehmen, lohnt sich einfach nicht und wir wollen natürlich auch wieder gesund und munter nach Hause kommen. Seit unserer Flucht faulenzen wir eigentlich nur noch am sicheren Strand rum 😀

Liebe Grüße in die Heimat
Chris & Marie

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Michaela 20. Juli 2016 - 0:29

Wow, das klingt ja wirklich nach einem abenteuerlichen und emotional ziemlich herausfordernden ersten Workaway. Kann mir schon vorstellen, dass man auch hier negative Erfahrungen machen kann … Wir selbst hatten bereits zwei Mal Glück und sind gerade mit workaway auf Maui.
Danke fürs Teilen und gute Reise(n) weiterhin 😉
Michaela (tastytale.com)

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Marie
Marie 20. Juli 2016 - 17:34

Halllo Michaela,

ich hoffe sehr, dass ihr nicht Glück, sondern wir Pech hatten und die meisten Projekte auf Workaway fair und interessant sind 😉

Weiterhin eine tolle Zeit auf Maui,
Marie

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Paul 20. Juli 2016 - 22:03

Wow, das war ja ein absolut katastrophaler Reinfall. Aber ich glaube, aus solchen Erfahrungen kann man eine Menge lernen.

Gibt es denn vor der Kontaktaufnahme bei einem Workaway die Möglichkeit, verschiedene Beurteilungen über den Arbeitgeber zu lesen?

Reply
Marie
Marie 21. Juli 2016 - 0:52

Hallo Paul,

die Möglichkeit gibt es. Hosts und Freiwillige hinterlassen sich in der Regel Bewertungen. Das Problem mit unserem Projekt war, dass es zahlreiche exzellente Bewertungen hatte. Diese haben sich jedoch auf das alte Projekt des eigentlichen Inhabers bezogen und hatten mit unserem Projekt rein gar nichts zu tun. War leider etwas irreführend.

Liebe Grüße
Marie

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Thomas & Julia 10. August 2016 - 15:14

Hey ihr Beiden,

finde ich sehr schade für euch das ihr so schlechte Erfahrungen gemacht habt, es es klingt echt grauenhaft. Wir hätten es wohl nicht einmal die erste Nacht ausgehalten.
Leider gehören schlechte Erfahrungen bei workaway genauso dazu wie die guten. Wir kamen erst heute wieder zu einer Hundestation mit 700 Hunden und (plötzlich) mussten wir die Unterkunft selbst zahlen. Wir haben einen Tag mitgearbeitet und sind dann direkt weiter. Ich denke man muss da nicht aus falscher Verantwortung bis zum ausgemachten Ende bleiben, schon gar nicht wenn die Gesundheit am Spiel steht.

Hoffe das nächste Mal läuft es für euch besser =)

Reply
Marie
Marie 10. August 2016 - 21:35

Hallo ihr beiden,

da habt ihr absolut recht! Im Nachhinein haben wir uns auch etwas geärgert nicht schon früher auf unser ungutes Bauchgefühl vertraut zu haben. Wie doof, dass auch ihr eine unerfreuliche Erfahrung machen musstet. Nichteinhaltung von Versprechungen und dann erst vor Ort zur Kasse gebeten zu werden ist echt ne miese Nummer.

Viel Spaß auf eurer weiteren Reise und hoffentlich tolle weitere Projekte 🙂
Liebe Grüße
Marie

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Caro 15. August 2016 - 12:18

Hey Chris, hey Marie,

Ach du scheiße, da wäre ich dann aber auch schnellstmöglich geflüchtet 😀
Wie gut, dass euch nix passiert ist – da hat sich das schlechte Bauchgefühl vom Anfang ja absolut bestätigt…

Schon allein, dass ein kanadisches Paar in Mexiko etwas aufbauen will – ohne ein Wort Spanisch zu sprechen… erinnert mich so ein bisschen an die cleveren Auswanderer, die auf Mallorca Erbsensuppe verkaufen wollen – würde mich ja echt interessieren, ob deren Idee irgendwann Früchte trägt 😀

Schöne Grüße,
Caro

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Marie
Marie 16. August 2016 - 2:41

Hey Caro,

stimmt, das hat echt verblüffende Ähnlichkeit zu den Auswanderern…Vielleicht gab es ja auch irgendwo eine versteckte Kamera 😀 Zu ihrer Verteidigung muss man allerdings sagen, dass sie wohl recht kurzfristig für einen Freund eingesprungen sind.

Ist aber dennoch kein Grund die Gesundheit von zahlreichen freiwilligen Helfern (mutwillig) zu gefährden. Wir hoffen, dass unser nächstes Projekt besser wird 🙂

Liebe Grüße
Marie

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Caro 16. August 2016 - 16:33

Huhu Marie,

da stimme ich dir absolut zu, Sicherheit geht vor!
Und selbst wenn man kurzfristig einspringt… so ein biiisschen Ahnung von dem, was man da eigentlich machen will, wäre dann ja schon nicht schlecht 😀

Ich drücke euch die Daumen für das nächste Projekt 😉

Schöne Grüße,
Caro

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Marie
Marie 17. August 2016 - 0:37

Huhu Caro 🙂

da sind wie absolut einer Meinung!

Lieben Dank fürs Drücken der Daumen 😉

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Stephie 4. September 2016 - 20:57

Krasse Sch…… mehr fällt mir grad nicht ein dazu. Ich bin schockiert über die Leichtsinnigkeit der Besitzer, mit anderen Leben so umzuspringen. Ihr habt definitv richtig entschieden. Das nächste Projekt wird gewiss etwas nettes für euch sein.

Reply
Marie
Marie 5. September 2016 - 1:42

Hallo Stephie,

bis heute ist es für uns auch ein Rätsel, wie man so leichtsinnig oder ignorant sein kann, wenn man die Verantwortung für so viele freiwillige Helfer hat. Wir hoffen auch stark, dass das nächste Projekt eine positive Erfahrung mit Workaway für uns bereit hält. Die Plattform überzeugt uns nämlich nach wie vor.

Liebe Grüße
Marie

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Maria 20. November 2016 - 13:01

Es ist manchmal unglaublich, wie mit Menschen umgegangen wird. Was für ein Horror! Gut, dass ihr gesund da rausgekommen seid und sehr schade, dass freiwilliges Engagement so ausgenutzt wird.
Viele Grüße
Maria

Reply
Marie
Marie 20. November 2016 - 14:32

Hallo Maria,

ja das war echt ein grandioser Reinfall und eine Erfahrung auf die wir gerne hätten verzichten können! Momentan sind wir in Panama bei einem anderen Workaway-Projekt und das ist das komplette Gegenteil. Wir werden mehr als Praktikanten, als als Gratisarbeitskräfte behandelt und lernen so viele verschiedene neue Dinge. Schade, dass es auch immer schwarze Schafe bei eigentlich guten Plattformen geben muss.

Liebe Grüße
Marie

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